National Mountain Day, 17. Juli 2005HB9CZF/p - Passo del Bernina / Lago BiancoDieses Jahr wollte ich keine Ausrede für eine Nichtteilnahme am NMD haben. So wurde schon früh mit der Evaluation eines geeigneten Standortes begonnen. Der angekündigte Sonderpreis "Höhe" trieb mich in die Höhe. Als Idee schwirrten die Strassen-Alpenpässe oder SAC-Hütten im Kopf herum. So wie ich das NMD-Contest-Reglement interpretiere muss ich mich für einen Standort entscheiden und mich zum voraus anmelden. Macht das Wetter nicht mit (Hagel, Sturm, Gewitter) dann müsste ich die Teilnahme von einem exponierten Standort abblasen. Somit habe ich mich für einen wetterfesten Standort entschieden. Dürfte ich mich in Zukunft für zwei Standortvarianten - Schönwetter und Schlechtwetter - anmelden? Folgende Alpenpässe standen zur Auswahl:
Der Umbrail ist wirklich am Ende der Schweiz, der Nufenen und die Furka (obwohl ich dem Kanton UR eine Aktivität gegönnt hätte) liegen hinter dem Sommerferien-Gotthardstau. Dann bleiben noch die Bündner Pässe Flüela, Bernina und Albula übrig. Als SAC-Hütte käme die Rotondo-Hütte, 2570 m, im Kanton Uri, gelegen, bin ich doch in-aktives Miglied der Sektion Lägern. Den NMD wollte ich mit meinem bestehenden Contest-Equipment durchführen, d.h. K2 in QRP Ausführung und den 10 m Spieth-Mast (DK9SQ). Ein paar Antennensimulationen mit EZNEC zeigen, dass die Antenne doch zwischen 10 und 20 m hängen sollte. Da mitgebrachte Masten zu den erlaubten 6 kg Gewicht zählen, musste ich nach einer bestehenden Mastverlängerung ausschau halten. Bäume gibt es auf 2300 m keine mehr, dafür Felsvorsprünge und Staumauern. Auf dem Albula gibt's nichts. Auf dem Flüela habe ich auf der Westseite einen Felsvorsprung gefunden. Ideal erwies sich jedoch die Staumauer auf der Nordseite des Lago Bianco auf dem Bernina Pass. Die Staumauer ist 6.30 m hoch und mit dem Geländer 7.50 m. Dieses habe ich als Befestigung für meinen Mast benutzt. Rechnet man die 8 m des Fiberglasmastes (die obersten 2 m sind zu labil) plus die Staumauer dazu, dann ist der Einspeisepunkt auf 14.3 m. Der Lej Nair nordwestlich der Staumauer liegt weitere 7 m tiefer, d.h. meine Antenne sollte also ein gutes Signal im Mittelland (dort wo die meisten NMDer sitzen) erzeugen. Am K2 habe ich die Leistung auf 5 Watt eingestellt und so für die 4 Stunden belassen. Die Signale waren immer stark genug und jedermann einfach zu arbeiten. Für die Einspeisung der 2x 20 m Doublet hatte ich verschiedene Optionen:
Bilder vom Passo del Bernina / Lago Bianco
Claimed Score
Unter NMD-Stationen waren 4 QSO mit OMs, die sich nicht
angemeldet hatten. Diese Punkte werden wohl durch die Auswerter reduziert :-( |
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| Update: 05.12.08 |