CLOVER

Clover 4-Tone (Sequential) 185kB

Clover wurde von Ray Petit, W7GHM, in Zusammenarbeit mit der Firma HAL Communications entwickelt. Hauptunterschied gegenueber anderen bekannten Verfahren für die Datenübertragung auf Kurzwelle sind die Anwendungen von mehreren verschiedenen Modulationsverfahren, die entsprechend den Eigenschaften der KW-Ausbreitungsbedingungen optimal ausgewählt werden, sowie die Verwendung eines fehlerkorrigierenden Codes. Darüber hinaus besteht wie bei fast allen anderen Verfahren die Möglichkeit zur automatischen Rückfrage, falls die Fehler die Fähigkeiten zur Korrektur überschreiten (ARQ).

Für diese aufwendigen Verfahren werden ein DSP (Digitaler Signal Prozessor) eingesetzt. Für CLOVER sind mehrere Modems erhältlich, zwei Typen PC-Einsteckkarten, sowie ein Tischgerät mit eingebautem Mikroprozessor. Die Einsteckkarten sind mit EPROMs versehen, die die Firmware enthält. Das Tischgerät hat ein EEPROM, so dass Firmware updates ab Computer nachladbar sind. Weiter gehört ein Softwarepaket dazu. Diese Software erlaubt neben dem Betrieb mit Clover auch RTTY, AMTOR und PACTOR. Gerät und Programme sind nur von HAL Communications bzw. deren Vertretungen erhältlich. Ein weiteres Softwarepaket EXPRESS fuer die vereinfachte Bedienung unter Windows sowie mit eingebauter Datenkompression ist ebenfalls erhältlich.

Vorteile von Clover:

  • Fehlerfreie Datenübertragung
  • echte binäre Datenübertragung (8 bit), d.h. Gross-/Kleinschreibung und Sonderzeichen möglich. Datenübertragung im Quittungssignal, so dass während eines QSOs beide Stationen ohne Uebergabe schreiben können.
  • automatische Anpassung der Modulationsart und des Fehlerkorrekturverfahrens an die Uebertragungsstrecke
  • sehr hohe Uebertragungsraten bei gutem Kanal
  • Max. 500 Hz Bandbreite

Stationsausrüstung:

  • PC (mind. 286) mit freiem langem Steckplatz
  • PCI-4000 oder P38 Einschubkarte oder Tischgeraet P38DX
  • W-Funkgerät mit Frequenzeinstellmöglichkeit im 10 Hz Raster